Der Schüler soll die spezifische Ladung e/m eines Elektrons am Bildschirm messen und so das Meß- und Auswertungsverfahren und die dabei angewandten Gesetzmäßigkeiten ein üben. Dazu wird die experimentelle Situation auf dem Rechner simuliert.
Das Programm soll auf keinen Fall ein Realexperiment ersetzen. Vielmehr dient es, nach der Durchführung und Auswertung des Realexperiments, zur Einübung durch den Schüler.
Die reale Situation des Fadenstrahlrohrs (Wehneltröhre) wird möglichst realistisch dargestellt. Der Schüler kann die Parameter Beschleunigungsspannung U und magnetische Flußdichte B beliebig verändern, ebenfalls die Richtung des Magnetfelds und Orientierung der Elektronenkanone. Die Richtungen bleiben allerdings so beschränkt, daß keine Spiralbahnen möglich sind.
Durch Tastendruck verändert der Schüler wahlweise einen der Parameter und gewinnt dabei ein Gefühl, welchen Einfluß die betrachtete Meßgröße auf den Bahnradius hat. Bei geeigneten, von ihm gewählten Werten soll er die Auswertung und Bestimmung von e/m vornehmen.
Er kann auch die Wertetripel r, U und B registrieren und dazu passende Graphen zeichnen lassen. Wieder soll er anschaulich erkennen, daß r prop. zu 1/B bzw. ÖU ist.
Wie müssen v und B orientiert sein, damit die Bahn der Elektronen ein geschlossener Kreis ist?
Warum ist r konstant bei homogenem Magnetfeld ?
Wie wird e/m gemessen? Wie wird die Messung ausgewertet?
Welche Gesetzmäßigkeit läßt sich für r in Abhängigkeit von U bzw. B beobachten?
Schülerversuche in gleicher Front, nachdem das Realexperiment ausgewertet wurde, noch sinnvoller als häuslicher Schülerversuch auf dem häuslichen Rechner.
Das Programm läuft auf PC's mit den
Graphik-Auflösungen Hercules, CGA (hoch- und niedrigauflösend),
EGA und VGA.
Bewährt hat es sich, einen Verleihdienst
der schreibgeschützten Disketten (mit jeweils einem Programm allein
für die vorliegende Aufgabe) einzurichten.
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Für feste Beschleunigungsspannung U
wird der Radius in Abhängigkeit von der magnetischen Flußdichte
B |
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Für feste Beschleunigungsspannung U
wird der Radius r in Abhängigkeit von der magnetischen
Flußdichte B |
![]() |
Für verschiedene Beschleunigungsspannungen
U wird der Radius r in Abhängigkeit von der magnetischen
Fluß- |
![]() |
Für feste magnetischen Flußdichte
B wird der Radius r in Abhängigkeit von der |
| MENÜPUNKTE | zurück |
| I DESK | I.1 Quit Beendet das
Programm.
I.2 Neue Meßreihe Startet mit einer neuen Graphik und setzt die Parameter auf 0. I.3 Info Bringt Informationen über das Programm und mögliche Fragestellungen auf den Bildschirm. I.4 Autor Bringt den Namen des Autors auf den Bildschirm. I.5 Lizenz Bringt den Namen des Lizenznehmers auf den Bildschirm. |
| II MODUS | II.1 Spannungswahl Schaltet um
auf Variation der Beschleunigungsspannung U der Elektronen. Mit der Taste
"+" wird die Spannung erhöht, mit "-" erniedrigt. Die Schrittweite kann
frei eingestellt werden.
II.2 Magnetfeldwahl Schaltet um auf Variation der magnetischen Flußdichte B. Mit der Taste "+" wird die magnetische Flußdichte erhöht, mit "-" erniedrigt. Die Schrittweite kann frei eingestellt werden. II.3 Schrittweite Verändert die Schrittweite bei der Spannungs- bzw. Magnetfeldveränderung. II.4 Eingabe Erlaubt es, bestimmte Wertepaare für U und B einzugeben. U.U. sinnvoll zu Beginn einer Messung. |
| III AUFBAU | III.1 Kathode Zeichnet die Kathode
und meldet Stichpunkte zu einer eventuellen
Versuchsbeschreibung.
III.2 Wehneltzylinder Zeichnet den Wehneltzylinder und meldet Stichpunkte zu einer eventuellen Versuchsbeschreibung. III.3 Anode Zeichnet die Anode und meldet Stichpunkte zu einer eventuellen Versuchsbeschreibung. III.4 Gasfüllung Meldet Stichpunkte zu einer eventuellen Versuchsbeschreibung. III.5 Magnetfeldrichtung Polt die Magnetfeldrichtung um und zeichnet sie ein. III.6 Elektronenkanone Dreht die Orientierung der Elektronenkanone um. Soll den Schüler zur Kontrolle der Richtung der Lorentz-Kraft zwingen. |
| IV GRAPHIK | IV.1 in Graphik übernehmen
Das eingestellte Wertetripel r, B und U wird für eine graphische Darstellung
gespeichert.
IV.2 mit alten Daten ein/aus Schalter für zusätzliche Darstellung früher gemessener Daten (und evtl. der Meßkurven nach IV.4) in der jeweiligen Graphik. IV.3 r(U) / r(B) Stellt den Radius r in Abhängigkeit von der Beschleunigungsspannung U bzw. der magnetischen Flußdichte B dar. Die Art der Darstellung hängt davon ab, welcher Parameter mit den "+","-" Tasten verändert wird. IV.4 r(U) / r(B) mit Kurve Stellt wie in IV.3 die Meßwerte in einem Diagramm dar. Zeichnet zusätzlich noch die theoretische Kurve, die sich aus dem gemessenen e/m (evtl. Mittelwert) ergibt. Bei mehreren Wertetripeln Kontrollmöglichkeit für die Qualität der Auswertung und Anstoß, über die vorliegenden Gesetzmäßigkeiten erneut nachzudenken. IV.5 Tabelle zeigen Bringt die Tabelle der übernommenen Wertetripel auf den Bildschirm. IV.6 Tabelle drucken Druckt die Tabelle der übernommenen Wertetripel über einen Drucker an der Parallelschnittstelle aus. IV.7 Neue Meßreihe Identisch mit I.2: Startet mit einer neuen Graphik und setzt die Parameter auf 0. |