PHYSIK-LERNEN MIT DEM COMPUTER
Ein- und
Ausschaltvorgänge bei einem LR-Kreis
Horst Hübel |
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Fig. 2 Fig. 1 |
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Der Experimentator kann in der Schaltung von Fig. 1 alle Parameter willkürlich einstellen: Batteriespannung U0, Widerstände R und R' und die Induktivität L. Zu beliebigen Zeiten kann er per Hand mittels des Schalters S den Strom durch die Spule starten oder abschalten. Die Schaltung mit dem momentanen Schaltzustand wird auf dem Bildschirm dargestellt. An Hand der Graphen kann der Schüler auf dem Bildschirm direkt sehen, welche Folge seine Handlung für Stromstärke durch die Spule und (Selbstinduktions-)Spannung an der Spule hat.
Wie verändern sie sich nach dem Ausschalten? (Zeitverhalten?)
Welchen Einfluß auf den Verlauf von Strom und Spannung hat L?
Welchen Einfluß auf den Verlauf von Strom und Spannung hat R?
Welchen Einfluß auf den Verlauf von Strom und Spannung hat R'?
Welchen Einfluß auf den Verlauf von Strom und Spannung hat U0?
Wodurch ist der Spitzenwert der Induktionspannung beim Einschalten bestimmt?
Wodurch ist der Spitzenwert der Induktionsspannung beim Ausschalten bestimmt?
Wie läßt sich die Anstiegszeit des Stromes nach dem Einschalten verändern?
Wie läßt sich die Abfallzeit des Stromes nach dem Abschalten verändern?
Vergleich mit I(t)- und U(t)-Graphen bei Ladevorgängen eines Kondensators
Wie verhält sich die Anstiegszeit des Stroms bei doppeltem Widerstand R?
Wie verhält sich die Anstiegszeit des Stroms bei doppelter Induktivität L?
Wie verhält sich die Spitzenspannung bei halber Induktivität L, bei halbem Widerstand R+R'(übrige Parameter stets Ausgangswert)?
Wovon hängt die typische Zeitkonstante t ab?
Wie verhalten sich Stromstärke I und Spannung U lange nach dem Schalten?
Berechnung der Spitzenspannung unmittelbar nach dem Umschalten und Vergleich mit Erwartungen
Vergleich mit I(t)- und U(t)-Graphen bei gemessenen Ladevorgängen eines realen Kondensators
| MENUEFUNKTIONEN: | zurück |
I DESK |
I.1 QUIT
Bricht Programmlauf ab.
Setzt Anfangsbedingungen für Start zur Zeit 0 und löscht Graphen
Informiert über das Programm, erläutert einige der Fragestellungen, die mit Hilfe des Programms bearbeitet werden können.
Nennt den Autor des Programms.
Bringt die Adresse des Lizenznehmers auf den Bildschirm. |
II BAUTEILE |
II.1 WERTE ZEIGEN
Bringt die aktuellen Parameter der Schaltung auf den Bildschirm.
Erlaubt die Eingabe der Batteriespannung U0. Innerhalb gewisser Grenzen kann vom Vorschlagswert abgewichen werden.
Erlaubt die Eingabe der anfänglichen Ladespannung U des Kondensators innerhalb gewisser Grenzen. II.4 WIDERSTAND R Erlaubt die Eingabe des Ladewiderstands R.
II.5 WIDERSTAND R' Erlaubt die Eingabe des Widerstands R'. R' zusammen mit R ist der Entladewiderstand.
Erlaubt die Eingabe der Kapazität C.
Erlaubt die Eingabe des Zeitschritts dt für die "Methode kleiner Schritte". Zur Verschaffung eines schnellen Überblicks könnte dt gegenüber dem Vorschlagswert stark vergrößert werden. |
III AUSGABE |
III.1 ZEICHNEN IN LEERES FENSTER
Setzt Schalter, so daß nach Beschreiben eines vollen Graphen die Fortsetzung in das gleiche Koordinatensystem eingetragen wird, wobei der alte Graph gelöscht wird.
Setzt Schalter, so daß nach Beschreiben eines vollen Graphen die Fortsetzung in das gleiche Koordinatensystem eingetragen wird, wobei der alte Graph nicht gelöscht wird.
Stellt Anfangszustand der Graphik her.
Gibt Bildschirmgraphik über Drucker aus.
Bringt Tabelle mit den ersten 10 Daten t, U, U0-U, I, dU und U+dU auf den Bildschirm. Die Daten sind so angeordnet, daß ein Rechenschema für die "Methode kleiner Schritte", für die vorher ein Modell erarbeitet wurde, nachvollzogen und überprüft werden kann. Bei geeignetem Zeitschritt dt können die ersten Schritte u.U. sogar mittels Kopfrechnen überprüft werden.
Sendet eine Tabelle mit den ersten 25 Daten t, U, U0-U, I, dU und U+dU zum Drucker.
Bringt das logische Schema der "Methode kleiner Schritte", angewandt auf das vorliegende Problem, auf den Bildschirm. Dabei spielen insbesondere die "Spannungsbilanz" und die "Grundgleicnhung der Spule" die wesentliche Rolle. |
| Anfangsbedingung | . | t = ..... I = ....... | . |
| Spannungsbilanz: | Uo + U = I. R | . | . |
| . | bzw. (1) U = - Uo + I.R | U= ....... | Ü |
| Grundgleichung der Spule (Induktionsgesetz): | (2) U = - L dI /dt | . | Ý |
| . | bzw. dI = - U/L dt | dI = ..... | Ý |
| nächster Schritt: | t + dt I + dI | . | Þ |
| Anfangsbedingung | . | t = ..... I = ....... | . |
| Spannungsbilanz: | . | . | . |
| . | (1) U = I.(R+R') | U = ....... | Ü |
| Grundgleichung der Spule (Induktionsgesetz): | (2) U = - L dI /dt | . | Ý |
| . | bzw. dI = - U/L dt | dI = ..... | Ý |
| nächster Schritt: | t + dt I + dI | . | Þ |
Bei der Spule gibt es keine Sprünge in der Stromstärke ! |
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Bildschirmfoto Kausalkettenschema des Einschaltvorgangs |
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Bildschirmfoto Kausalkettenschema des Ausschaltvorgangs |