PHYSIK-LERNEN MIT DEM COMPUTER Oresme erfindet die Beschreibung von Bewegungen durch Graphen PROGRAMM: ORESME Horst Hübel |
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Mit der Maus läßt sich ein Fahrzeug auf dem Bildschirm hin- und herbewegen. Der Idee des französischen Bischofs Nicole d'Oresme (Nicolaus Oresmius) (ca. 1325 - 1382) entsprechend werden Ort x und Zeit t der Bewegung in einem x(t)- und/oder v(t)-Diagramm dargestellt. Es soll der Zusammenhang zwischen einer Bewegung und ihrer Beschreibung durch ein x(t)- und ein v(t)-Diagramm eingeübt werden.
Am linken Bildrand des Bildschirms werden Schienen angezeigt, auf denen sich ein Fahrzeug mit der Maus auf und ab bewegen lässt, wenn die linke Maustaste gedrückt ist. Gleichzeitig wird das x(t)-Diagramm der Bewegung gezeichnet. Auch die Geschwindigkeit wird am rechten oberen Bildrand eingeblendet. Ein Menüpunkt erlaubt auch zusätzlich die Darstellung des v(t)-Diagramms. Aus technischen Gründen (Schwierigkeit einer gleichmäßigen Mausbewegung, Mittelung über viele Werte) sind die Geschwindigkeitswerte jedoch nicht ideal. Hier darf man keine übertriebene Genauigkeit erwarten. Ein Fadenkreuz erleichtert den Vergleich von gleichzeitigen x- und v-Werten. U.a. ist es möglich, vorgegebene Graphen zu "reproduzieren", d.h. das Fahrzeug so zu bewegen, dass dabei möglichst der vorgegebene Graph entsteht. Der Benutzer soll ein Gefühl dafür erhalten, wie die Bewegung zu einem vorgegebenen Graphen verläuft.
Wann steht das Fahrzeug ? x(t)-Graph, wenn das Fahrzeug steht?
Was bedeuten horizontale Tangenten am x(t)-Graphen?
Art der Bewegung (gleichförmig oder gleichmäßig beschleunigt)?
Bewegungsrichtung und Vorzeichen der Geschwindigkeit ?
Welche Folge haben Nullstellen von v?
Welche Folge hat konstante Geschwindigkeit ?
Welche Folge hat positive/negative Geschwindigkeit ?
Kann der x(t)-Graph einen Knick haben? Begründung ?
Graphenanalyse mit beliebigen Diagrammen
Erste Begegnung mit der Bewegungslehre; häuslicher Schülerversuch zur Einübung von x(t)- und v(t)-Diagrammen
Eine Lernzielkontrolle durch ein Arbeitsblatt scheint unbedingt nötig:
2. Beschreibung vorgegeben: Zeichne einen möglichen Graphen!
3. Skizziere zu einem vorgegebenen x(t)-Graphen den v(t)-Graphen!
4. Markiere in einem gegebenem x(t)-Graphen besondere Punkte und Bewegungsphasen!
Das Programm ist auch geeignet, um sich
beliebige Graphen aus gleichförmigen und gleichmäßig
beschleunigten Bewegungen zu konstruieren.
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Konstruierte x(t)- und v(t)-Diagramme |
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x(t)- und v(t)-Diagramm einer nichtharmonischen Schwingung |
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Bewegung 3 mit der Mausbewegung reproduziert |
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Bewegung 2 mit der Mausbewegung reproduziert |
| MENÜPUNKTE | zurück |
| I DESK | I.1 Quit Beendet das
Programm.
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| II MODUS | II.1 x(t) Allein das x(t)-Diagramm
wird dargestellt; die Geschwindigkeit v wird rechts oben
eingeblendet.
II.2 vx(t) Zusätzlich zum x(t)-Diagramm wird das v(t)-Diagramm dargestellt. Das es sehr schwer ist, eine Mausbewegung mit wirklich konstanter Geschwindigkeit auszuführen, sollte man kurze Schwankungen der Geschwindigkeit nicht allzu ernst nehmen.
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| III BEWEGUNGEN | III.1 Bewegung 1 Zeichnet für
eine bestimmte Bewegung das x(t)- Diagramm auf den Bildschirm. Der Benutzer
soll versuchen, die Maus so zu bewegen, dass er das x(t)-Diagramm reproduzieren
kann. Danach soll er die Bewegung charakterisieren. Er soll darauf aufmerksam
gemacht werden, dass der x(t)-Graph keinen Knick enthalten
darf.
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| IV AUSGABE | IV.1 Koordinatensystem Definiert
den Koordinatenursprung des Orts x.
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1. Simonyi, K., Kulturgeschichte der Physik, Leipzig, Jena, Berlin, 1990, S. 148 ff
2. Crombie, A.C., Von Augustinus
bis Galilei, Die Emanzipation der Naturwissenschaft, Köln, Berlin,
1977
3. Becker, O., Grundlagen der Mathematik
in geschichtlicher Entwicklung, Freiburg, München, 1964