PHYSIK-LERNEN MIT DEM COMPUTER
Anregung einer erzwungenen
Schwingung Horst Hübel |
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Es sollen die Anregungsbedingungen für das Aufschaukeln bzw. das Abklingen einer harmonischen Schwingung "experimentell" ermittelt werden.
Die harmonische Schwingung einer Kugel wird auf dem Bildschirm simuliert. Durch Tastendruck kann der Experimentator kurzzeitig Kräfte auf die Kugel "ausüben". Da die Kugel sofort auf die Kräfte reagiert, können optimale Bedingungen herausgefunden werden, unter denen eine Schwingung angefacht oder zum Abklingen gebracht werden kann. Da außer der sichtbaren Bewegung auch der Zeit-Ort-Graph und der Zeit-Kraft-Graph dargestellt werden, können die Anregungsbedingungen (1) "Kraft im richtigen Rhythmus" (Erregerfrequenz ¸ Eigenfrequenz) und (2) "zum richtigen Zeitpunkt" (mit einer geeigneten Phasenverschiebung zwischen erregender Kraft und Auslenkung) herausgefunden werden.
Intuitiv finden die Schüler schnell heraus, welchen Zeitverlauf sie ihrer Kraft geben müssen.
Bei der ersten Behandlung der erzwungenen Schwingung: Demonstrations"experiment" oder häusliches Experiment am schülereigenen Computer
Frequenz und Phasenverschiebung der erregenden Kraft bei einer erzwungenen Schwingung (Anregungsbedingung)
Wovon und wie hängt die Schwingungsdauer eines Pendels ab?
Beginn des Themas "erzwungene Schwingungen"
mit diesem Programm. Dann Realexperiment (bei dem die Verhältnisse in
der Regel nicht so leicht zu durchschauen sind). Formulierung der
Resonanzbedingung in der vagen, oben angegebenen Form. Übergang zur
erzwungenen Schwingung bei sinusförmiger Erregung, z.B. auf der
Luftkissenfahrbahn. Dann Formulierung der präziseren Resonanzbedingung
mit Frequenz und Phasenbeziehung. Deutung der Resonanz z.B. mit dem Programm
LEISTRES.
| MENÜPUNKTE | zurück |
| I DESK | I.1
Quit Beendet das Programm.
I.2
Start Beginnt eine neue Bewegung. Erst danach wird dem Pendel durch
Betätigung der Tasten <+> oder <-> Energie
zugeführt.
I.3
Info Informiert über das Programm, erläutert einige der Fra
gestellungen, die mit Hilfe des Programms bearbeitet werden
können.
I.4
Autor Nennt den Autor des Programms. I.5 Lizenz Bringt die Adresse des Lizenznehmers auf den Bildschirm. |
| II PARAMETER |
II.1 Masse m Erfragt die Masse des schwingenden
Körpers.
II.2
Federhärte D Erfragt die Federkonstante D des
Pendels.
II.3
Dämpfungskonst. ß Erfragt die Dämpungskonstante
ß.
II.4
Uhr starten Setzt die Uhrzeit auf 0 und startet
erneut. II.5 Parameter zeigen Bringt m, D und ß auf den Bildschirm. |
| III AUSGABE |
III.1 Bildschirm löschen Löscht den Bildschirm ohne die Bewegung
zu unterbrechen. III.2 Hardcopy Gibt einen wählbaren Bildschirmausschnitt über einen EPSON-kompatiblen Nadeldrucker (8 Bit oder 24 Bit) an der Schnittstelle LPT1 aus. |
| IV MAUSTASTEN |
IV.1 Info Informiert über Zusatzfunktionen, die nach dem Start der
Bewegung mit den Maustasten erreicht werden können: Maustaste 1: Stoppt 1. Zeit und zeigt sie als T1 an. Maustaste 2: Stoppt 2. Zeit und zeigt sie als T2 an. Die Differenz beider Zeiten könnte z.B. die Schwingungsdauer sein. Beide Maustasten: Rückkehr ins Hauptmenü (Aufruf des Menüs dann mit <F1> oder Maustaste 1) |