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Treffen eigentlich unpolare Moleküle aufeinander, so verschieben sich ihre Elektronenhüllen etwas, so dass sie kurzzeitig zu sogenannten induzierten Dipolen werden. Vorher kann auch bereits eines zu einem der äußerst kurzlebigen, sogenannten spontanen Dipole geworden sein, was dann den polarisierenden Effekt etwas verstärkt. Die immerhin etwas häufigeren, aber ebenfalls sehr kurzlebigen induzierten Dipole haften nun aufgrund schwacher elektrostatischer Wechselwirkungen aneinander. Bei sehr großen Moleküloberflächen können die Anziehungskräfte so stark werden, dass die Moleküle sich nicht mehr vollständig voneinander trennen können und so kondensieren, bzw. gar nicht erst gasförmig, sondern im Extremfall sogar als Feststoff vorliegen.
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